GTD - Der Prozess
Der GTD-Prozess gliedert sich in 5 Schritte. In diesem Artikel gebe ich einen kurzen Überblick über diese 5 Schritte. In den folgenden 5 Artikeln dieser GTD-Serie gehe ich dann auf jeden einzelnen dieser Schritte im Detail ein.
1. Erfassen
Im vorigen Artikel (GTD - Das persönliche RAM) dieser GTD-Serie habe ich schon ausgeführt, warum alle unsere losen Enden in ein vertrauenswürdiges System übertragen werden sollten. Der erste Schritt zu diesem System besteht darin, genau alle diese losen Enden zu sammeln, und zwar außerhalb unseres Kopfes. Das ist zum einen nötig, um mit dem GTD-System loszulegen. Weiterhin gibt es auch konkrete Tipps, wie man dieses Erfassen aller losen Enden dann weiterhin organisiert, um den Kopf und das persönliche RAM dauerhaft von losen Enden frei zu halten. Ist man erst mal mit dem Erfassen fertig, fühlt man sich zwar schon besser, weil der Kopf erst mal frei ist, aber ein vertrauenswürdiges System hat man noch nicht, denn man hat nur alle losen Enden ziemlich unorganisiert an verschiedenen Stellen gesammelt.
2. Durcharbeiten
Beim Durcharbeiten geht es nicht primär darum, alle losen Enden zu erledigen. Vielmehr werden die im ersten Schritt gesammelten losen Enden nacheinander durchgegangen und es wird jeweils entscheiden, was zu geschehen hat. Dabei werden dank der “2-Minuten-Regel” Kleinigkeiten direkt erledigt, und das wird vermutlich schon eine Menge der gesammelten losen Enden abschließen.
3. Organisieren
Ist die Entscheidung im vorherigen Schritt gefallen, was mit einem bestimmten losen Ende zu tun ist, wird hier genau beschrieben, wie dieses lose Ende in unserem System abgelegt wird. Unser System ist damit strukturierter, und wir sind einen großen Schritt weiter auf dem Weg es ‘vertrauenswürdig’ nennen zu können.
4. Durchsehen
Erst durch regelmäßiges Durchsehen des so aufgebauten Systems, kommen wir irgendwann dazu, ihm tatsächlich zu vertrauen. Dabei werden bestimmte Teile täglich (ggf. auch mehrmals) durchgesehen. Zusätzlich empfiehlt der Autor (und ich auch) dringend, sich einmal in der Woche die Zeit zu gönnen, das komplette System durchzusehen. Nur so erinnert uns unser Unterbewusstsein irgendwann nicht mehr an irgendwelche losen Enden sondern vertraut tatsächlich auch auf dieser Ebene dem System.
5. Erledigen
Von der oben erwähnten “2-Minuten-Regel” mal abgesehen, haben wir bisher noch nichts wirklich erledigt. Dieser Schritt gibt Methoden an die Hand, um aus den erfassten losen Enden die herauszugreifen, die man dann zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigt.
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